Japanreise – meine Empfehlungen

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Japanreise – meine Empfehlungen

Empfehlungen für deine Japanreise – meine Lieblingsplätze in Japan

Eine Flug nach Japan steht bei dir auf dem Plan? Die folgenden Empfehlungen basieren auf meinen mittlerweile 9 Aufenthalten in Japan. Vielleicht findest du den ein oder anderen Ort/Restaurant/Sightseeing-Spot für deine Reise ins Land der aufgehenden Sonne.

Honshu (Hauptinsel von Japan)

Tokyo (Hauptstadt, Bereich Kanto)

Wenn du in der Nähe von Shibuya bist, dann empfehle ich dir meine drei dortigen Lieblings-Lokale:

Umegaoka-Sushi:

Bestes Sushi zu vergleichbar günstigen Preisen. Besonders am Wochenende ist der Andrang so groß, dass es am besten ist, bereits vorab sich ein Ticket zu holen, mit dem man dann weiß, wie lange man in etwa warten muss, bis man dran kommt. So kannst du in der Zwischenzeit in Shibuya ein bisschen einkaufen gehen.

Ort: In der Mark City, ein Einkaufszentrum mit vielen Restaurants (direkt gegenüber vom Bahnhof Shibuya – beim Hachiko über die Straße und dann die Rolltreppe rauf)

Google Maps

Cold Stone:

Sehr leckeres Eis, verschiedenste Sorten, die du dir zu einem Eisbecher der besonderen Art zusammenstellen lassen kannst. Eis ist in Japan grundsätzlich teuer, also auch hier. Meist singen die Verkäuferinnen dabei ein Lied. Die Angestellten der Cold Stone Kette sind bekannt dafür, dass sie Sänger/Schauspieler in Ausbildung sind und nebenbei bei Cold Stone jobben. Sag, dass du Geburtstag hast, und du bekommst ein nettes Ständchen. Hier dazu ein Video 

Ort: Ebenfalls in der Mark City

Gonpachi

durch die Mark City durch und du stehst vor der Shibuya-Filiale des berühmten Restaurants von Kill Bill. Hier schmeckt eigentlich alles super. Bekannt ist das Restaurant aber für seine Soba und Kushi-yaki (Gegrilltes am Spieß). Empfehlenswert sind die etwas günstigeren Mittagsmenüs (im Vergleich zu den Abendpreisen). Mir hat immer dieses etwas mittelalterliche Feeling und die Freundlichkeit des Personals gefallen. Wenn man reingeht, wird man lautstark mit einem „Irrashaimase“ des ganzen Teams begrüßt. Außerdem ist die Aussicht super – es ist im 14. Stock. Hier ein Video.

http://www.gonpachi.jp/shibuya/?lang=en

Kyoto

Unter meinen Lieblingsplätzchen hier ist der Heian-Jingu, da mein Mann und ich dort geheiratet haben. Ich mag aber auch den Kiyomizudera und den Yasaka-jinja. Etwas außerhalb von Kyoto (ca. 10 Minuten mit dem Zug) ist der Fushimi-Inari-Taisha, der bekannt ist für seine vielen roten Torii. Wunderbar ist auch das Schloss Nijo mit seinem Nachtigallenboden (egal, wie leise du dich bewegst, er quietscht – als Vorsichtsmaßnahme bei einem nächtlichen Angriff durch Ninja). Und lass dir auf keinen Fall einen der Matcha-Eisbecher entgehen. Ich hatte einen sehr leckeren in der Nähe vom Yasaka-jinja.

Ikumatsu

Wenn es etwas besonderes sein darf, dann gönn dir ein Kaiseki-Menü im Ikumatsu. Im Sommer ist es hier erfrischend, über dem darunter fließenden Fluss zu sitzen und zu essen. Dieses Lokal hat eine lange Geschichte und war auch Schauplatz für wichtige geschichtliche Ereignisse. Am besten du googlest Shinsengumi Ikumatsu oder schaust direkt auf die Website.

Ise (Mittel-Japan)

Dort findet sich einer der wichtigsten Schreine Japans, welcher der Göttin Amaterasu gewidmet ist. Viele kleine Schreine umgeben die zwei großen, den inneren und den äußeren Schrein. Ise ist auch bekannt für seine Ise-Ebi (besonders leckere Garnelen-Art). Weiters kannst du die Ama-Taucherinnen bewundern. Ama sind Frauen, die nach traditioneller Art und Weise nach Meeresfrüchten und auch nach Perlen tauchen. Ein Tipp ist dazu die Mikimoto-Perleninsel.

Himeji (West-Japan)

Bekannt für das schöne weiße Schloss, das eines der wenigen noch existierenden nicht nachgebauten Schlösser ist. Nicht ganz so bekannt ist der Garten daneben. Neben den vielen Koi gibt es auch ein Teehaus, wo du einer richtigen Teezeremonie beiwohnen kannst. Ansonsten gibt es auch noch eine Seilbahn auf den Berg hinauf, wo du oben einen schönen Ausblick hast und diverse Tempel.

Edo-Mura ( 2 Stunden nördlich von Tokyo)

Nicht weit weg von Nikko (ebenfalls empfehlenswert) findet sich eine nachgebaute Ninja-Stadt im japanischen Mittelalterstil. Ninjahäuser (mit schiefen Böden zum Trainieren der Ninja) und Labyrinth, Bogenschießen und Ninja-Aufführungen sind nur ein paar Programmpunkte, die mir dort sehr gefallen haben. Mehr Infos hier.

Iga (Mittel-Japan)

Wenn es eine original Ninja-Stadt sein soll. Unbedingt das Ninja-Museum besuchen!

Izu-Hantou (ca 1,5 Stunden südwestlich von Tokyo)

Für den Badeurlaub zwischendurch. Dort habe ich auch mein bisher liebstes Ryokan gefunden: Komeya.

Hokkaido (nördlichste der 4 Hauptinseln)

Otaru: Diese kleine Hafenstadt in der Nähe von Sapporo ist bekannt für seinen Fisch und die Region um die schön angelegte Wasserstraße, die zum Spazieren einlädt.

Kyushu (westlichste der 4 Hauptinseln)

Kumamoto: Dort findest du eine der wenigen schwarzen Schlösser aus dem japanischen Mittelalter. Leider sind seit dem Erdbeben 2016 einige Bereiche vom Schloss nicht betretbar und werden repariert. In Japan sind Straßenbahnen eine Seltenheit – außer in Kumamoto. Übrigens habe ich noch nie so viele Dinge auch auf Deutsch angeschrieben gesehen wie in Kumamoto.

Hakata-Fukuoka: Bekannt für seine Baseballmannschaft (eigenes riesen Baseballstadium) und seine Ramen (Tonkotsu-Ramen – Brühe aus Schweineknochen). Direkt am Strand gibt es gleich beim Hakataturm ein kleines Hochzeitsresort, das man sich für seine Zeremonie mieten kann. Ganz besonders empfehlen kann ich einen kleinen Garten mit dem Namen Rakusuien 楽水園, besonders im Sommer für eine kleine Erfrischung. Du kannst dort im Teich auch die Koi (japanische Karpfen) füttern.

Hier ein paar  meiner Fotos von den genannten Orten:

Aburi-Chuutoro im Umegaoka-Sushi (flambierter mittelfetter Thunfisch)

Ausblick vom Gonpachi, Shibuya, Tokyo

Eis im Gonpachi

Mittagsmenü im Gonpachi

nochmal im Gonpachi

Macha-Becher in Kyoto

Frühstück im Komeya

Frisch geriebener Wasabi im Komeya

Begrüßungsgeschenk im Komeya

Promenade auf der Halbinsel Ito

Shinkansenhaltestelle Atami

Onsen im Komeya

Eingangsbereich Komeya

Eis im Coldstone, Shibuya

Eis im Coldstone, Shibuya

Eis im Coldstone, Shibuya

Sushi im Umegaoka-Sushi, Shibuya

Heian-Jingu in Kyoto

Schloss Kumamoto

Schild in Kumamoto auf Deutsch

Hakata-Tower in Fukuoka

Weddin-Chapel in Fukuoka

Baseballstadion in Fukuoka

Garten in Himeji

traditionelle japanische Süßigkeit in Kyoto

Eingang zum Restaurant Ikumatsu in Kyoto

Einer der Gänge im Ikumatsu, Kyoto

Einer der Gänge im Ikumatsu, Kyoto

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2017-08-06T13:18:02+00:00

2 Comments

  1. Raoul 6. August 2017 at 7:04 - Reply

    Wer bereit ist einen 2,5 Stunden Flug in Kauf zu nehmen, sollte sich Okiawa nicht entgehen lassen. Angeflogen wird Naha, die Hauptstadt der Präfektur.

    Und hier gibt es schon einiges zu sehen:
    Shuri Jo – das Schloss der Ryu Kyu Könige
    Heiwa Dori – Einkaufsstrasse mit 100en von Shops, einem Fischmarkt & im ersten Stock super Restaurants
    Kokusai Dori – Haupstrasse & Flaniermeile
    Fukushuen Garten – chinesischer Garten, der die 4 Jahreszeiten abbildet
    Für Kampfkunsenthusiasten gegenüber von Fukushuen sind die Denkmäler von Miygi Chojun und Higaonna Kanryo.

    Etwas außerhalb von Naha kann man die berühmt-berüchtigten Tunnelbauten aus dem 2. Weltkrieg (Schlacht von Okinawa) besichtigen,

    Richtung Norden gibt es Ryu Kyu Mura Mae – eine Nachbilbildung verschiedner Häuser aus verschiedenen alten Zeiten Okinawas. Dort gibt es auch eine traditionelle Töpferwerkstatt, in der auch die traditionellen Shisa Hunde hergestellt werden.

    Eine Bootsfaht zu einer der Inseln des Kuruma Atolls lohnt sich bestimmt. Empfehlenswert ist Tokashiki mit seinem bekannten Aharen Strand.

    • ito-loidlWP 6. August 2017 at 12:18 - Reply

      Hallo Raoul, vielen Dank für deine Okinawa-Tipps 🙂 nach so vielen Trips zum Trainieren kennst du dich natürlich wunderbar aus!

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